Wohnen/ Wohnungsbau

Die Ansprüche an den Wohnungsbau haben sich stark geändert; die Gründe dafür sind so bekannt wie vielfältig: Veränderte Lebens- Arbeits- und Wohnkonzepte, demografischer und gesellschaftlicher Wandel, Migration, Gebäudeautomation, u.v.m.. Die heute mehrheitlich vorhandenen Wohnungsgrundrisse, sind nach wie vor im Schwerpunkt durch die Bedürfnisse von Familien mit Kindern, körperlich fitten Singles oder berufstätigen Paaren geprägt. Und selbstverständlich behalten diese verbreiteten Lebensformen als Hauptanteil ihre Gültigkeit als Planungsgrundlage. Parallel dazu sind aber auch erfrischende Ideen gefragt. Schon heute wird Wohnraum von Vielen anders genutzt, als er ursprünglich geplant war.

Wenn Hochaltrige, Behinderte und Menschen mit Demenz, mangels Fähigkeit ihren Wohnraum selbstständig an ihren krankheitsbedingten Bedarf anzupassen, an ihre Grenzen stoßen, fallen sie irgendwann als Mieter aus, es sei denn passgenaue Sanierungen von außen greifen. Aber Grundrisse, die zum digitalen, hochflexiblen Leben Vieler nicht mehr passen, zu starr sind für neue Lebens- und Wohnformen, sind heute genauso aus der Zeit gefallen, wie Wohnungen ohne barrierefreies WC. Unter den Begriff „Barrierefreies Bauen“ fallen daher schon längst nicht mehr nur die sog. „Behinderten“. Viele ehemalige „Randgruppen“ haben sich längst in der Gesellschaft etabliert, z.B. Arbeitsnomaden und Wahlverwandschaften statt Familien. Die Babyboomer-Generation bzw. „Silver-Ager“ ohne, oder mit weiter weg lebenden Kindern, denken an gemeinschaftliches Wohnen im Alter, Andere brauchen Konzepte für ein Wohnen auf Zeit, zwei Wohnsitze, möchten Wohnraum teilen, wieder andere brauchen zwingend soziale Lösungen. Kurz, wir brauchen nicht weniger als gesamtkonzeptionelle Wohnkonzepte für alle Lebensmodelle unserer digitalen, alternden, hochflexiblen, hochdivertenten Gesellschaft.

All das regt mich an, die Chancen zu sehen, konsequent nutzerorientiert, mit menschlichem Maßstab zu denken und zu planen. Für die großen Würfe braucht es verschiedene Kompetenzen, und kreative Köpfe aller Altersklassen. Teamwork, neue Methoden wie Design-Thinking für neue Ideen und Erfahrungsschätze. Wenn Sie so ein Planungsteam aufstellen, freue ich mich, als Innenarchitektin, Design-Thinkerin und Mensch dabei zu sein. Gut, das ist die „Kür“, selbstverständlich freue ich mich auch über Ihr Interesse bei der „Pflicht“, also passgenauen Wohnraum jeder Zielsetzung.

Bei Fragen bin ich gerne da! Rufen Sie mich einfach an, oder schreiben Sie mir eine E-Mail: Fon: 0203/ 5188035 oder kh@raumkonzept-hoefer.de